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Graduiertenkolleg InterNeuro

Graduiertenkolleg „InterNeuro“
Am Graduiertenkolleg „Interneuro“ sind elf Arbeitsgruppen aus der Medizinischen Fakultät sowie der Fakultät für Biowissenschaften, Pharmazie und Psychologie und der Fakultät für Physik und Geowissenschaften der Universität Leipzig sowie das Leipziger Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften beteiligt, um
interdisziplinäre Fragestellungen zu beantworten, die von der Pathophysiologie des Makula-Ödems über die aktive Biomechanik der Growth Cone-Bewegung bis hin zur Exzitation und Inhibition im auditorischen Hirnstamm reichen.
Das Kolleg bietet 14 Kollegiaten und 10 assoziierten Mitgliedern (1.) ein systematisch angelegtes Studienprogramm mit Vorlesungen, Seminaren, Kolloquien und Praktika sowie (2.) eine intensive Betreuung bei ihren Promotionsarbeiten auf dem Gebiet der methodenorientierten neurowissenschaftlichen Forschung.
Insbesondere sollen die jungen Wissenschaftler zur zunehmend wichtiger werdenden interdisziplinären Kommunikation und Kooperation befähigt werden. Diesen Anliegen wird durch die Etablierung von kooperativen Forschungsprojekten Rechnung getragen, in denen jeder Doktorand von zwei Hochschullehrern gemeinsam angeleitet wird. Diese Tandem-Betreuung (in der Regel durch einen Lebens- und einen Naturwissenschaftler) garantiert zudem die Anwendung der zur Beantwortung der jeweiligen wissenschaftlichen Frage erforderlichen spezialisierten Methodik.
Im Kolleg stehen dazu hochspezialisierte Forschungstechnologien zur Verfügung. ('Optical Stretcher', konfokale und Multiphoton-Lasermikroskopie, biophysikalische Methoden wie Fluoreszenzlebenszeit (FLIM) und Fluoreszenzerholungszeitmessungen (FRAP), Nanosonden, Bioreaktoren und Atomic Force Microscopy (AFM), biochemische Methoden wie Microarray-Analyse und AlphaScreen-Technologie, aber auch hochtechnologisierte medizinische Verfahren wie die Netzhaut-Mikrochirurgie und die optische Kohärenztomographie (OCT) sowie mathematische Methoden zur Beschreibung komplexer biologischer Phänomene). Nach erfolgreicher Evaluation durch die DFG wird das im April 2005 gestartete Graduiertenkolleg um weitere 4,5 Jahre bis 2014 weiter gefördert werden.
Gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)




