Die Forschungsuniversität Leipzig

Diversität und Dynamik

Die Universität Leipzig ist eine interdisziplinäre internationale Volluniversität. Auf ihrem ehrgeizigen Weg zu einer europäischen Spitzenuniversität und international ausgewiesenen Forschungs- und Bildungsstätte für den wissenschaftlichen Nachwuchs stützt sich die UL auf ein vielfältiges Fächerspektrum. Ihr Anspruch in Forschung und Lehre zielt – getreu dem universitären Leitmotto "Aus Tradition Grenzen überschreiten" – gleichwohl immer auch auf die Überschreitung von Fächer- und Institutsgrenzen, internationale Kooperationen und die Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft.

Im Motto des Zukunftskonzepts „Leipzig: Lebensbedingungen. Diversität und Dynamik“ spiegeln sich Forschungsfokus der Universität und Attraktivität des Standorts wider. Über die dynamische und fokussierte Förderung exzellenter Bereiche und interdisziplinärer Kooperation wird die Volluniversität als Ganzes zukunftsfähig. Die Universität ist der Grundlagenforschung ebenso verpflichtet wie der Förderung verantwortlicher Anwendung von Forschungsergebnissen.

Ziel der Universität Leipzig ist es, ihren Spitzenrang in den Neuen Bundesländern zu festigen und sich in den kommenden fünf bis zehn Jahren zu einer führenden europäischen Forschungsuniversität und international ausgewiesenen Bildungsstätte für den wissenschaftlichen Nachwuchs weiter zu entwickeln.

Vor allem vier Prozesse bestimmen die jüngste forschungsorientierte Entwicklung:

  • 2014 bildete die Universität Leipzig zur Schärfung ihres Profils Forschungsprofilbereiche. Ein Profilbereich ist ein Bereich der Wissenschaft, der von der Universität Leipzig im Kontext des Gesamtprofils besonders hervorgehoben wird. Hier soll vor allem durch drittmittelgeförderte und wettbewerbsstarke Verbundforschung die Forschungsstärke der Universität in besonderer Weise weiterentwickelt werden.
  • Die 2006 gegründete Research Academy Leipzig führt über Fakultätsgrenzen hinweg alle strukturierten Promotionsprogramme der Universität zusammen und setzt neue Maßstäbe in der Verbindung international wettbewerbsfähiger Forschung mit attraktiver Qualifizierung für Nachwuchswissenschaftler.
  • Mit dem 2008 gegründeten Leipziger Forschungsforum (LFF) wurde ein gemeinsames Strategie- und Beratungsgremium geschaffen, das die langfristige Vernetzung zwischen den Hochschulen und Forschungseinrichtungen am Standort fördert und koordiniert.
  • Aus der ersten Phase der Exzellenzinitiative ist die Graduiertenschule "BuildMoNa. Leipzig School of Natural Sciences - Building with Molecules and Nano-objects" hervorgegangen. Die Landesexzellenzinitiative fördert das Projekt "Leipziger Forschungszentrum für Zivilisationserkrankungen (LIFE)".

Mit 123.953,4 T € eingeworbener Drittmittel wurde 2013 das bisher beste Ergebnis erzielt und das Ergebnis von 2012 um 17,5% gesteigert. Die DFG ist vor dem BMBF der bedeutenste Drittmittelgeber. Die Einwerbung von Drittmitteln eröffnet der Universität zugleich die Möglichkeit, zusätzlich Personal für die Bearbeitung von Forschungsprojekten einzustellen. 2013 betraf dies 2219 Personen.

Die Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten unterliegt in allen Disziplinen rechtlichen Regelungen und ethischen Normen. Die Satzung zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis bildet diese Grundlage für wissenschaftliches Arbeiten an der Universität Leipzig.


letzte Änderung: 30.04.2015 
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Kontakt

Prorektor für Forschung und Nachwuchsförderung
Prof. Dr. Matthias Schwarz
Ritterstraße 26
04109 Leipzig

Telefon: +49 341 97-30020
Telefax: +49 341 97-30029
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