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Visum und Meldepflicht

Visum Generelles
Bürger der EU, des EWR, Schweiz
Bürger Australien, Israel, Japan, Kanada, Neuseeland, Rep. Korea, USA
Bürger aller weiteren Nicht-EU Staaten
Meldepflicht Generelles
Aufenthaltstitel

Visum

CSF
Internationale Gäste willkommen

Generelles

Wenn Sie nach Deutschland einreisen möchten, benötigen Sie in der Regel ein Visum (siehe Liste der Staaten mit Visumfreiheit zur Einreise) und bei längerem Aufenthalt auch eine Aufenthaltserlaubnis. Das Visum sollten Sie so früh wie möglich bei Ihrer deutschen Auslandsvertretung (Deutschen Botschaft oder einem deutschen Konsulat in Ihrem Heimat- oder Aufenthaltsland) beantragen. Je nach Aufenthaltsdauer und -zweck benötigen Sie ein Schengen-Visum (sog. C-Visum; Forschungsaufenthalt bis zu drei Monaten) oder ein nationales Visum (D-Visum Forschungsaufenthalt über drei Monate).
Bitte beachten Sie, dass die Visumserteilung unter Umständen 8–12 Wochen dauern kann. Falls Sie während des Forschungsaufenthalts von Ihrem Ehepartner oder/und Ihren Kindern begleitet werden, empfiehlt es sich, die Anträge für Sie und Familienangehörige gleichzeitig zu stellen – auch dann, wenn Ihre Familie erst einige Wochen nach Ihnen anreist.
Je nach Herkunftsland und Aufenthaltsdauer gelten unterschiedliche Regelungen für die Einreise. Um Ihnen die Übersicht zu erleichtern, finden Sie im Folgenden jeweils Informationen für bestimmte Herkunftsländer. Erkundigen Sie sich jedoch im Zweifelsfall bitte immer bei der Deutschen Auslandsvertretung, ob Sie ein Visum benötigen. Nur diese kann Ihnen rechtsverbindliche Auskünfte erteilen.

Voraussetzung für die Erteilung von Visa für längerfristige Aufenthalte bzw. für Aufenthalte, die zu einer Erwerbstätigkeit berechtigen

Für Aufenthalte über drei Monate oder Aufenthalte, die zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit führen (Ausnahme Gastwissenschaftlerarbeitsverträge bis max. 3 Monate Dauer und Honorarverträge bis 3 Monate Dauer), sind Ausländer grundsätzlich visumpflichtig. Hiervon ausgenommen sind Unionsbürger, EWR-Staatsangehörige (z.B. Island, Liechtenstein, Norwegen) sowie Staatsangehörige der Schweiz.

EU-Staaten, Europäischer Wirtschaftsraum und Schweiz

Staatsangehörige aus Mitgliedstaaten der EU, aus Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz benötigen generell kein Einreisevisum. Zur Einreise reicht ein Personalausweis. Wenn Sie planen, länger als drei Monate in Deutschland zu bleiben oder hier zu arbeiten, müssen Sie sich beim Einwohnermeldeamt melden.

Australien, Israel, Japan, Kanada, Neuseeland, Republik Korea und USA etc.

Staatsangehörige dieser Staaten (siehe Liste der Staaten mit Visumfreiheit zur Einreise) benötigen kein Visum für die Einreise. Für längere Aufenthalte über drei Monate brauchen Sie jedoch eine Aufenthaltserlaubnis. Diese können Sie nach Einreise in Deutschland beantragen.

Staatsangehörige aller anderen Nicht-EU-Staaten

Für alle anderen Staatsangehörigen gilt: Das Visum für einen längerfristigen Aufenthalt muss grundsätzlich vor der Einreise bei der zuständigen Auslandsvertretung beantragt werden. Es bedarf der Zustimmung der zuständigen Ausländerbehörde in Deutschland.
Zuständig ist die Ausländerbehörde des Ortes, an dem der Ausländer seinen Wohnsitz haben wird. Das Visumantragsformular für einen langfristigen Aufenthalt (über 3 Monate) erhalten Antragsteller kostenlos von der jeweiligen Auslandsvertretung. Das hier abrufbare Formular für einen langfristigen Aufenthalt (deutsch, englisch, französisch, italienisch) kann ebenfalls bei der zuständigen Auslandsvertretung eingereicht werden, ist jedoch immer im Original (mindestens in zweifacher Ausfertigung) und nur in der von der Auslandsvertretung benutzten Sprachversion vorzulegen! Bitte erkundigen Sie sich zuvor bei der Auslandsvertretung, bei der der Antrag gestellt werden soll!
Diese Zustimmungsverfahren dauern in der Regel bis zu drei Monaten, gelegentlich auch länger, da auch die Ausländerbehörde oft noch weitere Behörden (wie die Bundesagentur für Arbeit) beteiligt. Die Auslandsvertretung darf das beantragte Visum erst dann erteilen, wenn die Zustimmung der Ausländerbehörde vorliegt.

Aufgrund der VO 265/2010 ist es nun möglich, sich mit einem nationalen Visum („D-Visum“) und einem gültigen Reisedokument bis zu drei Monate in einem Zeitraum von sechs Monaten im Schengen-Raum frei zu bewegen. D -Visa können bis zu einer Maximaldauer von 12 Monaten auch schon im Heimatland beantragt werden, so dass unter Umständen die Beantragung eines Aufenthaltstitels in Deutschland nicht mehr notwendig ist, wenn die Forschungsdauer diesen Zeitraum nicht überschreitet.
Wenn Ihr Forschungsaufenthalt in Deutschland nicht länger als 90 Tage pro Halbjahr dauern wird, genügt in der Regel ein Schengen-Visum für die Einreise (C-Visum). Bitte beachten Sie jedoch, dass das Schengen-Visum nicht über einen dreimonatigen Aufenthalt verlängert werden oder für einen anderen Aufenthaltszweck umgeschrieben werden kann. Spätestens nach Ablauf der drei Monate müssen Sie ausreisen.
Bei längeren Forschungsaufenthalten reisen Sie auf keinen Fall mit einem „Besuchs- oder Touristenvisum“ (Schengen-Visum) nach Deutschland ein. Es kann nicht verlängert werden und erlaubt nur einen höchstens dreimonatigen Besuchsaufenthalt. Sie müssen dann auf eigene Kosten in Ihr Herkunftsland zurückreisen und dort das zutreffende Visum beantragen. Das gleiche gilt für Ihre Familienangehörigen. Das nationale Visum berechtigt zum Aufenthalt nur in Deutschland. Wenn Sie beabsichtigen, bereits in den ersten drei Monaten des Aufenthalts auch in andere Schengen-Staaten zu reisen, zum Beispiel zu einer Konferenz, sollten Sie dies bei der Visumsbeantragung angeben. In diesen Fällen kann Ihnen ein sogenanntes Hybridvisum (Visum der Kategorie C+D) erteilt werden.
Um ein Schengen-Visum zu erhalten, müssen Sie unter anderem nachweisen, dass Sie während Ihres Aufenthalts in Deutschland finanziell abgesichert sind. Grundsätzlich ist eine Reisekrankenversicherung für alle Schengen-Staaten erforderlich, mit einer Deckungssumme von derzeit mindestens 30.000 Euro. Achten Sie darauf, im Antrag für das Schengen-Visum als Aufenthaltszweck „wissenschaftliche Tätigkeit“ oder „Forschung“ anzugeben. Das Schengen-Visum berechtigt zum freien Reiseverkehr und zum Aufenthalt in allen Staaten, die dem Schengener Abkommen beigetreten sind, den sogenannten Schengen-Staaten.

Adressen der Auslandsvertretungen und Informationen zu den Einreisebestimmungen finden Sie auf der Website des Auswärtigen Amtes.
Stipendiaten deutscher Förderorganisationen, die ein Stipendium aus öffentlichen Mitteln erhalten – zum Beispiel Stipendiaten der Alexander von Humboldt-Stiftung oder des DAAD – müssen weder für das Visum noch für die Aufenthaltserlaubnis Gebühren zahlen.
In der Regel sind für einen Antrag für ein D-Visum folgende Unterlagen notwendig:

■ Reisepass (gültig für die gesamte Dauer des Aufenthalts)
■ Nachweis über die beabsichtigte Tätigkeit (z.B. Stipendium, Arbeitsvertrag,      Einladungsschreiben oder Aufnahmevereinbarung der Universität)
■ Nachweis über die Sicherung des Lebensunterhalts, sofern er nicht aus            den oben genannten Unterlagen hervorgeht
■ Ausreichende Krankenversicherung
■ Angaben zur geplanten Unterkunft in Deutschland
■ Für Familienmitglieder Heirats- und Geburtsurkunden
■ Antragsformular (bei den Auslandsvertretungen erhältlich)

Da die benötigten Dokumente je nach Botschaft unterschiedlich sein können, erkundigen Sie sich bitte in jedem Fall frühzeitig bei der Auslandsvertretung, welche Unterlagen Sie für Ihren Visumsantrag brauchen.
Das nationale Visum wird in der Regel für einen Zeitraum von drei (bis maximal zwölf) Monaten ausgestellt. Nach der Einreise müssen Sie auf Grundlage des Visums bei der lokalen Ausländerbehörde eine Aufenthaltserlaubnis beantragen.
 
Quellen: EURAXESS, Auswärtiges Amt          

Meldepflicht

Generelles

Wenn Sie nicht mit einem Touristenvisum nach Deutschland eingereist sind,   müssen Sie spätestens 14 Tage nach Ihrer Ankunft Ihren Wohnsitz beim Einwohnermeldeamt der Stadt Leipzig anmelden (Meldepflicht).
Eine Übersicht über Adressen und Öffnungszeiten der Einwohnermeldeämter der Stadt Leipzig erhalten sie hier:
Um Wartezeiten zu vermeiden, können Sie online einen Termin vereinbaren.

Jeder Wechsel des Wohnsitzes muss dem Einwohnermeldeamt innerhalb einer Woche mitgeteilt werden. Sie erhalten eine Meldebestätigung, die Sie auch für die Verlängerung Ihres Visums oder die Eröffnung eines Bankkontos vorlegen müssen.
 
Zur Anmeldung benötigen Sie folgende Unterlagen:

  • Anmeldeformular
  • Name und Anschrift des Vermieters
  • Nationalpass mit Aufenthaltsgenehmigung oder Visum.

Aufenthaltstitel

Rechtzeitig vor Ablauf der Gültigkeit Ihres Einreisevisums müssen Sie bei der lokalen Ausländerbehörde „Ausländerbehörde” (Immigration or Foreigners’ Office) in der Prager Straße 128, 04317 Leipzig eine Aufenthaltserlaubnis beantragen. Staatsangehörige aus Australien, Israel, Japan, Kanada, Neuseeland, Republik Korea und den USA etc. (siehe Liste der Staaten mit Visumfreiheit zur Einreise), die ohne Visum eingereist sind und einen längeren Aufenthalt in Deutschland planen, müssen ebenfalls innerhalb von drei Monaten nach der Einreise dort eine Aufenthaltserlaubnis beantragen. Diese ist ein Jahr lang gültig und muss danach immer wieder verlängert werden.
Bitte beantragen Sie den Aufenthaltstitel so früh wie möglich. In der Regel müssen Sie der Ausländerbehörde folgende Dokumente vorlegen:

■ Ausgefülltes Formular „Antrag auf Erteilung/Verlängerung eines Aufenthaltstitels“  (auch in der Ausländerbehörde erhältlich)
■ Pass oder Personalausweis und Kopie
■ Anmeldebestätigung des Einwohnermeldeamts
■ Nachweis über die Tätigkeit (z.B. Arbeitsvertrag, Stipendienzusage,
   Bescheinigung des Gastinstituts) und Kopie
■ Krankenversicherungsnachweis und Kopie
■ Für Familienangehörige: Heiratsurkunde, Geburtsurkunde im Original und Kopie
■ Biometrisches Passfoto (bitte beachten Sie die Passbildvorgaben des
   Auswärtigen Amtes: www.epass.de)

Seit dem dem 1. September 2011 erhalten Sie den Aufenthaltstitel in Form einer Scheckkarte mit elektronischen Zusatzfunktionen. Säuglinge und Kinder erhalten ebenfalls eine eigene Karte. Im Karteninneren besitzt der elektronische Aufenthaltstitel (eAT) einen kontaktlosen Chip.

Eine grobe Orientierung über mögliche Aufenthaltstitel gibt Ihnen auch dieser virtuelle Wegweiser. Detailliertere Beratungen und Informationen kann Ihnen jedoch nur Ihre lokale Ausländerbehörde bieten.

Weitere Informationen zum elektronischen Aufenthaltstitel (u.a. Kosten, Fristen, Voraussetzungen) entnehmen Sie bitte dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und dieser Zusammenfassung.


Für die Beantragung eines Aufenthaltstitels wenden Sie sich bitte an die Ausländerbehörde der Stadt Leipzig

Die Ausländerbehörde in Leipzig ist für folgende Aufgaben/Dienstleitungen zuständig:

  • Antragstellung für Aufenthaltstitel und Duldung
  • Verlängerung von Aufenthaltsgestattungen
  • Verpflichtungserklärungen
  • Erteilung von Auskünften
  • Passüberträge
  • Auflagenänderung/Arbeitserlaubnisse
  • Bearbeitung von Visumverlängerungen

Quelle: EURAXESS, Ausländerbehörde Stadt Leipzig


letzte Änderung: 13.11.2014 
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