Hauptspalte
Profilbildende Forschungsbereiche

Orte wissenschaftlicher Exzellenz
Schärfung der Profilbildung
In den letzten Jahren ist es der Universität Leipzig gelungen, die Profilbildung in der Forschung durch besondere Unterstützung fakultätsübergreifender Vorhaben zu schärfen.
Um dafür einen organisatorischen Rahmen zu bilden, wurden zunächst interdisziplinäre Zentren eingerichtet. Darüber hinaus erfolgte seit 2004 gemeinsam mit den außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Leipzig, darunter drei Max-Planck-Institute und das Umweltforschungszentrum, eine weitere Fokussierung der Forschungsaktivitäten auf Profilbildende Forschungsbereiche. Diese dienen als Inkubatoren für neue interdisziplinäre Verbundprojekte, wie zum Beispiel Forschergruppen, Graduiertenkollegs, Sonderforschungsbereiche. Aus ihnen heraus sind auch die Antragsskizzen für die Beteiligung der Universität an der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder entstanden.
Diese Verknüpfung von wissenschaftlicher Schwerpunktsetzung mit der Fächervielfalt einer Volluniversität erlaubt flexibles und kurzfristiges Reagieren auf aktuelle Erfordernisse durch die gegebene Möglichkeit zu unverzüglicher disziplinübergreifender Vernetzung über das ganze Wissenschaftsspektrum hinweg.
In den derzeit sechs Profilbildenden Forschungsbereichen arbeiten Wissenschaftler verschiedener Fakultäten der Universität mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen eng zusammen und verbinden international wettbewerbsfähige Forschung mit attraktiver Doktorandenqualifizierung:
- Von Molekülen und Nanoobjekten zu multifunktionalen Materialien und Prozessen
- Mathematik und ihre Anwendungen in den Naturwissenschaften
- Molekulare und zelluläre Kommunikation: Biotechnologie, Bioinformatik und Biomedizin in Therapie und Diagnostik
- Gehirn, Kognition und Sprache
- Riskante Ordnungen
- Veränderte Umwelt und Krankheit
Das zentrale Entwicklungsziel der Universität im Bereich der Forschung für die nächsten fünf bis zehn Jahre besteht in der balancierten Entwicklung dieser sechs Profilbildenden Forschungsbereiche als Orte wissenschaftlicher Exzellenz, der Entfaltung ihrer Integrationsfähigkeit und ihre strukturelle Einbeziehung in eine strategische Steuerung der Universität.

