Molekulare und zelluläre Kommunikation  


Themen des Forschungsbereiches

Entwicklung neuartiger Therapeutika oder Diagnostika

An der Universität Leipzig beschäftigen sich mehrere international konkurrenzfähige Arbeitsgruppen mit molekularer und zellulärer Kommunikation unter dem Aspekt der Entwicklung neuartiger Therapeutika oder Diagnostika.

Die eingesetzten Methoden kommen aus den Bereichen der Biotechnologie, Biomedizin und Bioinformatik. Ausgehend von evolutionsbiologischen und bioinformatischen Ansätzen werden molekulare und zelluläre Kommunikationsstrukturen identifiziert und deren Bedeutung für neuartige Therapiekonzepte entwickelt.

Einen Schwerpunkt stellt dabei die Geweberegeneration dar. Von der Zusammenfassung und Fortentwicklung dieser Aktivitäten werden grundlegende Erkenntnisse über zelluläre Kommunikationen auf der Ebene der Proteininteraktionen und ihre Steuerung auf RNA-Ebene erwartet. Diese sollen bei neuartigen Anwendungen, wie z.B. Protein- und/oder Zelltherapeutika zum Einsatz kommen. Mit Hilfe von neuartigen nanobioelektronischen und bioanalytischen Techniken sollen Diagnostikverfahren gestärkt und in klinisch anwendbare Systeme überführt werden.

Desweiteren werden zell- und molekularbiologische sowie proteinchemische und proteinanalytische Grundlagen in Hinblick auf eine klinische und biotechnologische Nutzung erarbeitet. Angestrebt wird die reibungslose Überführung von klinisch relevanten Resultaten aus der Grundlagenforschung in klinische Studien sowie eine verbesserte Diagnostik, Therapie und Prävention.

Im Zentrum dieses profilbildenden Forschungsbereichs stehen die an der Universität Leipzig und den außeruniversitären Forschungseinrichtungen vorhandenen vielfältigen Kompetenzen im Bereich der Lebenswissenschaften. Diese haben sich unter anderem in der Biotechnologie-/Gentechnologie-Initiative des Freistaates Sachsen manifestiert.


letzte Änderung: 30.11.2010 

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