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Graduiertenkolleg Attention

„Funktion von Aufmerksamkeit bei kognitiven Prozessen“
Ziel des Graduiertenkollegs ist die interdisziplinäre Erforschung der Funktion von Aufmerksamkeit und die Wahrnehmung bei höheren kognitiven Verarbeitungsprozessen.
Beispielsweise wird untersucht, wie die limitierte Anzahl von Aufmerksamkeits-ressourcen bei kognitiven Prozessen wie Spracherwerb und Sprach-verständnis, Gedächtnis und Handlungskontrolle verteilt werden und somit andere Prozesse eventuell beinträchtigen. Alle Methoden der modernen kognitiven Neurowissenschaften, wie z.B. EEG/MEG, und Bildgebung (fMRI) werden genutzt, um Studien mit gesunden Probanden, Patienten und Kindern durchzuführen. An dem Graduiertenkolleg sind acht Arbeitsgruppen aus der Universität Leipzig (Institut für Psychologie I und Institut für Biologie II) und dem Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften beteiligt. Hierdurch wird den Kollegiaten interdisziplinäre, innovative Forschung zu diesen Fragestellung ermöglicht.
Die Doktoranden profitieren von der Möglichkeit zu regem wissenschaftlichen Austausch und der Wissensaneignung auf zahlreichen Konferenzen, Gastvorträgen und in den am Standort Leipzig angesiedelten Institutionen. Interdisziplinarität soll durch ein übergreifendes Betreuungskonzept, bei dem jeder Doktorand von zwei Hochschullehrern aus unterschiedlichen Arbeitsgruppen betreut wird, ermöglicht werden, um maximale Synergien auszunutzen und zu erzeugen. Das Ausbildungskonzept hat sich erfolgreich bewährt und soll sich deshalb auch weiterhin an internationalen Standards orientieren, die eine Promotion im Laufe von drei Jahren ermöglicht und eine Ausbildung anbietet, die zum selbständigen wissenschaftlichen Arbeiten qualifiziert.
Die Ausbildung ist in ein dreijähriges Curriculum eingebettet, welches, neben der Vermittelung fundamentaler Kenntnisse im wissenschaftlichen Umfeld des Kollegs und des Wissenschaftsmanagements im weitesten Sinne, ebenso regelmäßige Erfolgskontrollen ermöglicht. Ihre eigenen Forschungsergebnisse können die Kollegiaten regelmäßig auf GK-Tagungen, nationalen Meetings und internationalen Konferenzen vorstellen, wobei die Aufenthalte durch das Graduiertenkolleg finanziert werden.
Gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)




