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Pressemeldungen

Nummer: 2012/204 vom 26.06.2012
Bereich: Hochschulpolitik, öffentliche Veranstaltungen
Sachgebiet: fachübergreifend
Christoph Hein zur Wissenschaftsnacht im Gespräch mit Uni-Rektorin Schücking
Zur "Langen Nacht der Wissenschaften" in Leipzig am 29. Juni lädt die Universität Leipzig zu einem Podiumsgespräch mit dem Schriftsteller Christoph Hein und Rektorin Prof. Dr. Beate Schücking ein. Ab 20.00 Uhr diskutieren beide Lesesaal der Bibliotheca Albertina in der Beethovenstraße 6 zum Thema "Entwickelt sich ein akademisches Prekariat?" Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.
Hein, der Alumnus der Universität Leipzig ist, thematisiert in seinem 2011 erschienenen Roman "Weiskerns Nachlass" die Situation eines Geisteswissenschaftlers. Im Gespräch mit Schücking wird Fragen nachgegangen, inwiefern finanzielle Sparzwänge an deutschen Hochschulen akademische Klassengesellschaften erzeugen und wie sich diese auf die weitere Entwicklung der Universitäten auswirken werden. Prof. Schücking schrieb vor kurzem in einem Beitrag für "DIE ZEIT", dass Heins "groteske Skizze" nicht zum Abbild einer ganzen Universität werden dürfe.
Christoph Hein studierte 1967 an der Universität Leipzig Philosophie und Logik und schloss sein Studium 1971 an der Humboldt-Universität zu Berlin ab. Der Durchbruch gelang ihm mit seinem Prosadebüt "Einladung zum Lever Bourgeoise". 2008 wurde Hein mit dem Walter-Hasenclever-Literaturpreis der Stadt Aachen geehrt.
Die Universität Leipzig ist zur dritten "Langen Nacht der Wissenschaften" in Leipzig am 29. Juni mit mehr als 80 Programmangeboten vertreten.

