Wiedereinstiegs- stipendium  


Wiedereinstiegsstipendium des Freistaates Sachsen

Auf der Grundlage der Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst über die Vergabe von Stipendien zur Förderung des Wiedereinstiegs in die wissenschaftliche Arbeit (FörderRL Wiedereinstieg) vom 23. September 2005 vergibt die Universität Leipzig Stipendien*, um den Abschluss von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu fördern, die ihre wissenschaftliche Tätigkeit aufgrund von Kindererziehung bzw. Pflege unterbrochen haben oder die nach mehrjähriger Berufstätigkeit die wissenschaftliche Qualifikation mit dem Ziel der Hochschulprofessur nachholen möchten.  

1. Wiedereinstiegsstipendium für den Abschluss der Promotion

Antragsberechtigt sind Frauen und Männer mit Hochschulabschluss, die nachdem sie zur Wahrnehmung familiärer Aufgaben ihre wissenschaftliche Qualifizierung an Universitäten des Freistaates Sachsen in einem bereits fortgeschrittenen Stadium unterbrochen haben, die Arbeit an Ihrem Promotionsvorhaben wieder aufnehmen, um es abzuschließen.

Voraussetzungen:
  • überdurchschnittlicher Hochschulabschluss (mindestens Gesamtnote „gut“)
  • Unterbrechung der wissenschaftlichen Tätigkeit wegen Erziehung oder Betreuung eines Kindes/Kinder für mindestens 9 Monate
  • Wiedereinstieg wegen Arbeit an einem Forschungsprojekt mit dem Ziel der Promotion
  • keine Überschreitung des 37. Lebensjahres
Förderungsdauer/-höhe:
  • 1 Jahr( eine halbjährige Verlängerung ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich)
  • Stipendium monatlich EUR 985 + EUR 100 Familienzuschlag pro Kind
Antragsunterlagen (sowohl schriftlich als auch elektronisch als zusammenhängendes PDF-Dokument auf einer beigefügten CD einzureichen):
  • formloser Antrag mit Begründung der Antragstellung
  • tabellarischer Lebenslauf/Bericht über die bisherige wiss. Ausbildung
  • Zeugnis(se) über den Hochschulabschluss u.ä. (amtlich beglaubigte Kopien)
  • Projektbeschreibung sowie Zeit- und Arbeitsplan (bis max. ca. 10 Seiten)
  • Stellungnahme des/der betreuenden Hochschullehrers/Hochschullehrerin
  • Stellungnahme der/des Gleichstellungsbeauftragten der Fakultät
  • Bestätigung der Fakultät, dass das Vorhaben im Rahmen der Forschungsschwerpunkte der Universität von besonderem wissenschaftlichem Interesse ist

2. Wiedereinstiegsstipendium für promovierte Frauen zur Vorbereitung auf eine Habilitation  

Antragsberechtigt sind promovierte Frauen, die nach einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit außerhalb der Wissenschaft die wissenschaftliche Arbeit wieder aufnehmen wollen, um die Voraussetzungen für eine Berufung an eine Hochschule zu schaffen.

Voraussetzungen:
  • Promotion (mindestens mit der Gesamtnote „magna cum laude“)
  • Unterbrechung der wissenschaftlichen Tätigkeit wegen qualifizierter Berufstätigkeit außerhalb des Hochschulbereiches über mind. drei Jahre
  • Wiedereinstieg wegen Arbeit an einem Forschungsprojekt mit dem Ziel der Habilitation
  • Höchstalter 42 Jahre, für die Vorbereitungsmaßnahmen darf das 40. Lebensjahr nicht überschritten sein
Förderungsdauer/-höhe:
  • max. 6 Monate für Vorbereitungsmaßnahmen zur Habilitationen
  • Stipendium monatlich EUR 1285 + EUR 100 Familienzuschlag pro Kind
Antragsunterlagen (sowohl schriftlich als auch elektronisch als zusammenhängendes PDF-Dokument auf einer beigefügten CD einzureichen):
  • formloser Antrag mit Begründung der Antragstellung und konkreter Darlegung der zur Absicherung des Vorhabens beabsichtigten Maßnahmen (Beantragung von Fördermitteln, anderer Stipendiums usw.)
  • tabellarischer Lebenslauf
  • Darstellung des bisherigen beruflichen und wissenschaftlichen Werdeganges einschließlich des Standes und der Ergebnisse bisheriger Forschungsarbeiten, Angaben zu Veröffentlichungen, Lehrtätigkeit
  • Zeugnis(se) über den Hochschulabschluss und Promotionsurkunde (amtlich beglaubigte Kopien)
  • Konzept des wissenschaftlichen Vorhabens, für das das Stipendium beantragt wird sowie Zeit- und Arbeitsplan für den beantragten Förderzeitraum  (bis max. 10  Seiten)
  • Stellungnahme zweier Hochschullehrer zu den bereits vorliegenden Forschungsergebnissen und zum geplanten Vorhaben
  • Stellungnahme der/des Gleichstellungsbeauftragten der Fakultät
  • Bestätigung der Fakultät, dass sich das beabsichtigte Vorhaben in den Forschungszusammenhang der Universität einfügt und für diese von besonderem wissenschaftlichen Interesse ist
  • Bestätigung der Fakultät, dass für den beantragten Förderzeitraum die für die Durchführung der Vorbereitungsmaßnahmen erforderliche Grundausstattung zur Verfügung gestellt wird

Termine:

Die Anträge sind bis spätestens 31. März für eine Förderung im laufenden Jahr, bzw. bis spätestens 30. September für eine Förderung im darauf folgenden Kalenderjahr einzureichen.

* vorbehaltlich der Mittelzuweisung durch das SMWK


letzte Änderung: 10.03.2016 

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