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Universitäts- bibliothek

Universitätsbibliothek
Eine der ältesten deutschen Universitätsbibliotheken
Mit 1.000 Büchern und etwa 1.500 Handschriften aus den Beständen säkularisierter Klöster wird 1542 durch Rektor Caspar Borner die Universitätsbibliothek im Paulinum gegründet.
1616 erfolgt die Ernennung eines ständigen Bibliothekars. Seit dem Jahr 1833 öffnet die Universitätsbibliothek täglich. Aufgrund des starken Anwachsens der Bücherbestände, unter anderem durch die Übernahme der Goethe-Sammlung des Verlegers Salomon Hirzel, vor allem aber durch die steigende Verlagsproduktion im 19. Jahrhundert, wird der Umzug in ein größeres Gebäude notwendig. 1891 bezieht die Bibliothek einen Neubau in der Beethovenstraße, der nach Entwürfen von Arwed Rossbach im Stil der Neorenaissance erbaut worden war. Nach dem Landesherren König Albert von Sachsen wird der Neubau Bibliotheca Albertina genannt. Das im Zweiten Weltkrieg erheblich zerstörte Gebäude und bis zur Wende nur eingeschränkt nutzbare Gebäude wird 2002 nach achtjähriger Ausbau- und Sanierungszeit fertiggestellt. Zu den Beständen zählen heute über fünf Millionen Bände; 5,2 Millionen Medieneinheiten und rund 7.200 laufende Zeitschriften. Davon sind ca. 200.000 Bände in Freihandbereichen zugänglich, für die 780 Leseplätze zur Verfügung stehen. Darüber hinaus besitzt die Bibliothek eine Reihe von Sondersammlungen, darunter ca. 8.700 Handschriften, ca. 3.600 Inkunabeln, Drucke des 16. Jahrhunderts und ca. 173.000 Autographen.


