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Nachrichtendatenbank
Die Nachrichtendatenbank liefert Ihnen aktuelle Informationen zu Entwicklungen und Ereignissen innerhalb der Universität. Diese sind zugunsten der Übersichtlichkeit in Jahre und Monate aufgeteilt.
Nummer 2012/042 vom 24.07.2012
Bereich: Dezernat 2 - Akademische Verwaltung, Akademisches Auslandsamt
Universität Leipzig verbessert ihre Förderbilanz beim DAAD
Die Universität Leipzig hat sich in der jährlichen Förderbilanz des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) im vergangenen Jahr deutlich verbessert: 2011 errang die Alma mater in allen acht Kategorien des Rankings einen Platz unter den besten zehn Hochschulen, wie aus der zur DAAD-Mitgliederversammlung Anfang Juni veröffentlichten Förderbilanz hervorging. Danach legte sie in der Gesamtfördersumme im Vergleich zum Vorjahr um etwa 800.000 Euro auf über sechs Millionen Euro zu, was sie vom zehnten (2010) auf den vierten Platz aufsteigen ließ.
Die Freie Universität und die Humboldt-Universität Berlin sowie die LMU München lagen auf den vorderen Plätzen. Die Universität Heidelberg, die TU Berlin, die TU Dresden, die Universität Göttingen und die TU München folgten nach Leipzig auf den weiteren Rängen.
Im Vergleich zum Vorjahr gab es Verbesserungen sowohl bei den geförderten Personen (Ausländer nach Leipzig - von Platz 9 in 2010 auf Platz 3; Deutsche ins Ausland - von Platz 5 auf 2) wie auch bei den Fördersummen für Projekte und Programme (von Platz 12 auf Platz 5). Einzig beim ERASMUS Programm fiel die Universität Leipzig von Platz 6 auf 7. Die oftmals als drittmittelschwach eingeschätzten Sprach- und Kulturwissenschaften führen dem Ranking zufolge mit über 2 Millionen Euro - einem Drittel der Fördersumme - unter den Fachgruppen die interne Rangfolge in der Universität Leipzig an.
Der Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr erklärt sich aus einer höheren Anzahl an geförderten Personen. So fanden 407 ausländische Stipendiaten im Jahre 2011 die Universität Leipzig attraktiv. Ein weiterer Grund für die bessere Platzierung ist auch das Plus an Förderprojekten. Das Herder Institut konnte beispielsweise durch seine internationalen Studiengänge und germanistischen Institutspartnerschaften in verschiedenen DAAD-Programmschienen über 300.000 Euro einwerben. Gut schnitten in dem Bereich auch Neurobiologen und Chemiker ab.
Es zeigte sich erneut, dass die breite Basis in den Fächern, die die weltweite Kooperation an der Universität Leipzig trägt, zusammen mit innovativen Ideen und einem flexiblen Management in der Lage sind, in punkto Internationalisierung selbst in Konkurrenz zu Exzellenz-Universitäten Punkte zu erringen.
Dr. Svend Poller
Akademisches Auslandsamt

