Hauptspalte
Internationale Vernetzung

Das Beispiel einer erfolgreichen Partnerschaft
Die Partnerschaft mit der Universität Stellenbosch verdient eine besondere Erwähnung, weil sie in vielerlei Hinsicht beispielgebend ist für die Entwicklung gegenseitig fruchtbarer wissenschaftlicher Kontakte.
Folgende Aspekte stützen diese These:
- Gemeinsame Studiengänge verbinden verschiedene Fächer an beiden Universitäten (Deutsch als Fremdsprache – Germanistik; Global Studies – Politikwissenschaft). Durch integrierte Studiengänge wird das engste Band zwischen zwei Einrichtungen gezogen.
- Vielfalt:
- Die Anzahl der einbezogenen Fächer ist bemerkenswert: von Chemie über die Religionswissenschaften, von DaF bis zu den Wirtschaftswissenschaften, von Global Studies bis zu den Umweltwissenschaften – die Palette ist farbig.
- Partnerschaften in der Lehre und im Studium werden ergänzt durch gemeinsame Forschungsarbeit.
- Die Kooperation läuft sowohl bilateral wie auch in Konsortien (Global Studies, EUROSA)
- Historisch: Die Partnerschaft baut sich seit 1997 systematisch auf. Eine Arbeitsgruppe bestehend aus Hochschullehrern und Mitarbeitern der Verwaltung an der UL schlug dem hiesigen Rektorat Stellenbosch als südafrikanischen Partner vor, nachdem andere Hochschulen begutachtet worden waren. Es war eine „basisdemokratische“ Entscheidung, die immer bessere Früchte trägt. Dabei waren die Verstrickung der beiden Universitäten in die vorherigen politischen Systeme und der Wunsch der Läuterung sicherlich ein Wagnis, aber letztendlich ein weiteres verbindendes Element.
Kurzum für die Universität Leipzig ist diese wissenschaftliche Partnerschaft und die daraus entspringenden freundschaftlichen Verbindung zwischen Menschen in Leipzig und Stellenbosch ein Musterbeispiel und ein wichtiges Instrument zur Weiterentwicklung ihres internationalen Profils in Lehre und Forschung.


