Internationale Vernetzung  


Doktorandenaustausch: EUROSA

Die Universität Leipzig ist Teil des Netzwerkes EUROSA, welches unter der Leitung der Universität Antwerpen Stipendien an südafrikanische Masterstudierende, Promovierende und Universitätsmitarbeiter vergibt. So soll u.a. Angehörigen der Universität Stellenbosch ein Aufenthalt an europäischen Partnerhochschulen ermöglicht werden. EUROSA möchte auf diese Weise historisch benachteiligte Personen mit hohem akademischem Potential unterstützen und den gegenseitigen Erfahrungsaustausch verstärken. Gefördert wird das Projekt im Rahmen von Erasmus Mundus durch Mittel der Europäischen Kommission. 

Kontakt

Felicitas Hanke
Akademisches Auslandsamt

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EUROSA

Germanistische Institutspartnerschaft

Die seit 2010 vom DAAD geförderte Germanistische Institutspartnerschaft zwischen dem Herder-Institut der Universität Leipzig und dem Department of Modern Foreign Languages der Universität Stellenbosch orientiert sich an dem übergeordneten Ziel, die germanistische bzw. DaF-spezifische Forschung und Lehre auf beiden Seiten durch die Intensivierung und Institutionalisierung der Zusammenarbeit zu fördern und weiter zu entwickeln. Dabei sollen die Stärken beider Seiten vom jeweiligen Partner optimal genutzt werden, d.h. die Praxis- und Berufsorientierung des Herder-Instituts soll auf Seiten der Universität Stellenbosch zur Professionalisierung der Studiengänge und zu einer Entwicklung entsprechender For-schungsschwerpunkte beitragen, die literatur- und kulturwissenschaftliche Komponente der Germanistik in Stellenbosch soll auf Leipziger Seite den bereits vorhandenen kulturwissen-schaftlichen Schwerpunkt stützen und zudem mit einer auch für die Studierenden höchst wünschenswerten regionalspezifischen Komponente versehen.

Kontakt

Prof. Dr. Claus Altmayer
Herder-Institut

Binationales Promotionsverfahren in den Sozialwissenschaften

Stefanie Baumert promoviert im Rahmen eines sogenannten Cotutelle-Verfahrens an den Universitäten Leipzig und Stellenbosch gleichzeitig. Grundlage ist eine Vereinbarung, die regelt, dass das Verfahren zur Promotion an den zwei Universitäten stattfindet, und dass dann beide Hochschulen eine gemeinsame Promotionsurkunde ausstellen sowie den Titel gemeinsam verleihen.

Die Leipziger Doktorandin nimmt am internationalen Promotionsprogramm "Transnationalisierung und Regionalisierung vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart" im Graduiertenzentrum Geistes- und Sozialwissenschaften der Research Academy Leipzig teil. Ihr Forschungsprojekt befasst sich mit den Entwicklungen der Hochschullandschaft in Südafrika nach dem Ende der Apartheid. Die Universität Stellenbosch ist ihre Fallstudie, anhand derer sie untersucht, wie eine Universität mit sich verändernden Rahmenbedingungen umgeht. Sie schaut sich dabei an, wie vor dem Hintergrund nationaler Transformation und damit verbundenen Herausforderungen mit Transnationalisierungs- und Globalisierungsprozessen umgegangen wird. Vor allem interessiert sie, welche Ansätze die Universität Stellenbosch entwickelt hat, Internationalisierung zu betreiben und die Universität als international angesehene Forschungsuniversität zu etablieren, da sie dies gerade mit Blick auf den akademischen Boykott und die versuchte Abschottung südafrikanischer Wissenschaft während der Apartheid-Ära als besonders spannend empfindet.

Um dieses Thema zu bearbeiten, ist der Zugang zu Personen, Dokumenten und zum Archiv der Universität Stellenbosch und damit zu Diskussionen und Entscheidungsprozessen essentiell. Nicht zuletzt deshalb ist ein Betreuer an der Partnereinrichtung eine sehr wertvolle Ressource.

Kontakt

Matthias Middell
Research Academy Leipzig

Weitere Informationen

Cotutelle-Verfahren


letzte Änderung: 15.05.2013 
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Kontakt an der Uni Leipzig

Akademisches Auslandsamt
Goethestraße 6
04109 Leipzig

Telefon: +49 341 97-32020
Telefax: +49 341 97-32049
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